Farbige, zerknüllte Papiere zur Illustration des Thema SEO-Texte

SEO-Texte: Was war, was ist und was sein sollte

Auch wenn der Begriff SEO-Text noch geläufig ist: In seiner ursprünglichen Bedeutung hat er längst keine Relevanz mehr. Denn historisch gesehen steht der Begriff für Website-Texte, die vorrangig mit Blick auf die Suchmaschine geschrieben wurden. So entstanden Texte, die für die Nutzer wenig attraktiv waren. Denn ein mechanisches Wiederholen von Begriffen reichte schon aus, um bei der Suche zu punkten. Sinn und inhaltliche Tiefe blieben auf der Strecke.

Was hat sich bei den Suchmaschinen getan?

Die Anforderungen an Website-Texte haben sich in dem Maße geändert, wie sich die Suchmaschinen selbst entwickelt haben.

Das Stichwort lautet semantische Suche, denn die Suchmaschinen haben quasi das kontextuelle Verstehen gelernt.

Damit ist gemeint, dass die Suchmaschine auf der Grundlage des angebotenen Inhalts entscheidet, inwiefern ein Text für eine bestimmte Sucheingabe Relevanz hat. Im Idealfall beinhaltet ein Text quasi auf natürliche Weise die nachgefragten Suchbegriffs-Kombinationen. Er fügt sich in den Gesamtkontext eines Themas ein und hält zufriedenstellende Antworten bereit, so dass er bei den Suchergebnissen entsprechend berücksichtigt wird. Er sollte schlicht und ergreifend Mehrwert bieten für die eingegebenen Suchbegriffe. Die Bewertung hängt dabei eng mit dem zusammen, was andere Anbieter zum Thema zu sagen haben.

Was der Text bieten muss

Ein gewisser Umfang des Website-Texts ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Text überhaupt genügend Anhaltspunkte für eine Bewertung bereithält. Ein grober Anhaltspunkt sind ca. 200-300 Wörter, die als untere Grenze gelten. Tatsächlich korreliert die Länge eines Texts mit der Position in den Suchergebnissen.

Grundsätzlich sollte ein Thema innerhalb eines angemessenen Umfangs so dargelegt werden, dass die Nutzer Antworten auf ihre wichtigsten Fragen erhalten. Je länger der Text, desto wichtiger wird auch die Struktur aus Überschriften, Zwischenüberschriften, Absätzen, Aufzählungen und Hervorhebungen. Der Text wird übersichtlicher, die Nutzer können sich das Thema also besser erschließen. Nutzerfreundlichkeit wird zum Faktor.

Technische Aspekte suchmaschinenoptimierter Texte

Auch wenn Suchmaschinen mit einem erweiterten semantischen Verständnis an die Texte herangehen: Es bleibt doch dabei, dass die Texte von Maschinen dekodiert werden. Das impliziert zugleich, dass auch einige technische Aspekte zur Bewertung herangezogen werden.

Insbesondere sind die sogenannten Metadaten wichtig, also die Beschreibung der Seite und der sog. Titel. Sie werden in den Suchergebnissen angezeigt, sollten aussagekräftig sein und mit dem übereinstimmen, was die Nutzer auf der Landeseite vorfinden.

Auch Alternativtexte für Bilder sowie Linktexte sind Aspekte, die berückichtigt werden müssen. Hinzukommen interne Links, die einerseits für den Nutzer Vorteile bieten, der Suchmaschine andererseits auch die Zusammenhänge auf der jeweiligen Website aufzeigen.

Ebenso verhält es sich bei der Ladegeschwindigkeit der Seiten und der Nutzungsfreundlichkeit bei mobiler Anwendung. Sie sind technisch zu bewerkstelligen und bedeuten gleichzeitig ein besseres Nutzungserlebnis für die User. Dasselbe gilt für sichere Seiten. Zu vermeiden sind schließlich doppelte Inhalte, da diese dem Gedanken des besonderen, auf den Nutzer ausgerichteten Inhalts widersprechen.

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